§ 1.1 Die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen dem Einzelunternehmen Ben Klinke, Waldstraße 10, 54294 Trier (im Folgenden „BKKT“), und den Nutzer*innen bzw. Kund*innen (im Folgenden „Nutzer“ oder „Kunde“). Maßgeblich ist die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung.
§ 1.2 Verbraucher im Sinne dieser AGB sind natürliche Personen, mit denen eine Geschäftsbeziehung eingegangen wird, ohne dass dies einer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann. Unternehmer sind natürliche oder juristische Personen oder rechtsfähige Personengesellschaften, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handeln. „Kunde“ umfasst sowohl Verbraucher als auch Unternehmer.
§ 1.3 Auf bukkit-hosting.eu (im Folgenden „Plattform“ oder „Webseite“) werden Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Server-Hosting, Webhosting, Voice-Server-Hosting, Domains, Reselling und verbundene Services angeboten. Die Bereitstellung erfolgt nach dem jeweils aktuellen Stand der Technik. Zeitweilige Beschränkungen können sich durch technische Störungen ergeben, etwa durch Unterbrechungen der Telekommunikation, DDoS-/DoS-Angriffe, Störungen der Stromversorgung oder Hard- und Softwarefehler. Bei Nichtverfügbarkeit oder nur teilweiser Verfügbarkeit wird der Kunde schnellstmöglich informiert.
§ 1.4 Diese AGB regeln die Nutzung der Webseite und der von BKKT angebotenen Leistungen. Ohne Zustimmung zu diesen AGB können die Plattform und die dort angebotenen Dienstleistungen nicht in Anspruch genommen werden.
§ 1.5 Anschrift des Betreibers:
Einzelunternehmen Ben Klinke
Waldstraße 10
54294 Trier
Deutschland
§ 2.1 Zur Buchung und Inanspruchnahme der Leistungen ist eine unentgeltliche Registrierung erforderlich. Im Rahmen der Registrierung wird ein Benutzerkonto mit E-Mail-Adresse und Passwort eingerichtet. BKKT kann eine Registrierung ablehnen sowie ein Konto sperren oder löschen, wenn ein sachlicher Grund vorliegt (insbesondere bei Verstößen gegen diese AGB oder gegen geltendes Recht).
§ 2.2 Der Kunde kann weitere persönliche Daten angeben (u. a. Firmenname, Vor- und Nachname, Telefonnummer, Anschrift, Land). Für die Buchung einzelner Leistungen kann die Angabe dieser Daten Voraussetzung sein. Der Kunde ist verpflichtet, wahrheitsgemäße und aktuelle Angaben zu machen. Sind die Angaben unzutreffend, kann BKKT nach vorheriger Aufforderung zur Korrektur und fruchtlosem Fristablauf das Vertragsverhältnis beenden.
§ 2.3 Minderjährige dürfen Verträge nur im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben (insbesondere §§ 107 ff. BGB) und nur mit Einwilligung der gesetzlichen Vertreter abschließen. BKKT ist berechtigt, einen Nachweis der Einwilligung der gesetzlichen Vertreter zu verlangen und die Freischaltung von Leistungen davon abhängig zu machen.
§ 2.4 Bei Vorliegen eines wichtigen Grundes, insbesondere bei Verstößen gegen geltendes Recht oder gegen diese AGB, kann BKKT das Kundenkonto und die zugehörigen Leistungen sperren. Bereits gezahlte Entgelte für den nicht in Anspruch genommenen Leistungszeitraum werden erstattet, soweit die Sperrung nicht vom Kunden zu vertreten ist.
§ 2.5 Der Kunde hat das Recht, sein Kundenkonto deaktivieren oder löschen zu lassen; gesetzliche Aufbewahrungspflichten und offene Forderungen bleiben unberührt.
§ 3.1 Eine Kündigung des Kundenkontos ist jederzeit möglich, nicht jedoch bei aktiven Diensten, laufenden Leistungen oder offenen Forderungen. BKKT kann das Kundenkonto zum Ende der jeweiligen Leistung sperren, deaktivieren oder löschen, sofern ein sachlicher Grund vorliegt.
§ 3.2 Mit der Kündigung werden die zugehörigen Produkte und Dienstleistungen zum Vertragsende beendet und gelöscht. Eine Wiederherstellung nach dem Löschen ist technisch nicht möglich. Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, seine Daten rechtzeitig vor Vertragsende zu sichern.
§ 3.3 Bei Kündigung des Kundenkontos werden personenbezogene Daten gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Ausgestellte Rechnungen sind hiervon ausgenommen und werden nach den gesetzlichen Fristen (in der Regel bis zu zehn Jahre) aufbewahrt. Rechnungen können per E-Mail angefragt werden; hierzu kann ein Identitätsnachweis erforderlich sein.
§ 4.1 Das Kundenkonto wird in Euro (EUR) geführt. Dem Kunden steht die Wahl der angebotenen Zahlungsmethoden frei; etwaige anbieterseitige Gebühren sind zu beachten. Eine Überziehung des Kundenkontos ist nur nach vorheriger Absprache mit BKKT möglich. Gerät der Kunde mit dem Ausgleich eines vereinbarten Verfügungsrahmens in Verzug, kann das Konto eingeschränkt werden.
§ 4.2 Aufgrund gesetzlicher Vorgaben (u. a. Geldwäschegesetz) sowie der Bedingungen einzelner Zahlungsdienstleister kann ein Guthaben grundsätzlich nicht ausgezahlt werden. Gegenüber Verbrauchern bleiben zwingende gesetzliche Erstattungs- und Rückzahlungsansprüche hiervon unberührt.
§ 4.3 BKKT ist bereit, mögliche Probleme direkt mit dem Kunden zu klären. Wird eine berechtigte Zahlung ohne rechtlichen Grund zurückgebucht (z. B. Rücklastschrift oder unberechtigter Käuferschutzfall), ist BKKT berechtigt, die dadurch entstehenden, tatsächlichen Mehrkosten (insbesondere die vom Zahlungsdienstleister berechneten Rückbuchungsentgelte) in Rechnung zu stellen. Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass keine oder geringere Kosten entstanden sind.
§ 4.4 Befindet sich der Kunde in Zahlungsverzug, ist BKKT berechtigt, die Leistung nach § 273 BGB zurückzuhalten, insbesondere durch Einschränkung oder Unterbrechung des Produkts. Die Vergütungspflicht bleibt hiervon unberührt. Bei einem Zahlungsverzug von mehr als zwei Wochen ist BKKT berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund zu kündigen.
§ 4.5 Mit der Buchung eines Produkts erkennt der Kunde den jeweils aktuellen Preis an und ermächtigt BKKT zur Abbuchung der Kosten vom Kundenkonto. Preisänderungen für laufende Verträge teilt BKKT dem Kunden rechtzeitig vor Wirksamwerden mit; dem Kunden steht in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht zu.
§ 4.6 Die auf der Webseite dargestellten Leistungen stellen eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots dar. Ein verbindlicher Vertrag kommt erst nach Annahme durch beide Parteien zustande (siehe § 5).
§ 4.7 Sonderangebote (z. B. Rabattaktionen) sind zeitlich oder mengenmäßig begrenzt und können von BKKT für die Zukunft beendet werden. Bereits geschlossene Verträge bleiben hiervon unberührt.
§ 4.8 Sofern nicht anders angegeben, wird das Produkt innerhalb einer Stunde nach Bestellung bereitgestellt. Bei manuell bereitzustellenden Produkten oder Domains kann die Freischaltung bis zu 48 Stunden dauern. Domain-Transfers sind hiervon ausgenommen, da sie von externen Faktoren abhängen.
§ 4.9 Support zu den gebuchten Produkten wird im üblichen Umfang kostenlos angeboten, ist jedoch nicht Bestandteil des vertraglich geschuldeten Leistungsumfangs. Individuelle Dienstleistungsaufträge können nach vorheriger Absprache und Vereinbarung kostenpflichtig bearbeitet werden.
§ 5.1 BKKT stellt Produkte für eine vom Kunden gewählte Laufzeit bereit. Der Kunde kann die Laufzeit verlängern; eine Verkürzung der bereits gebuchten Laufzeit ist nicht möglich. Ohne Verlängerung läuft das Produkt zum Laufzeitende aus, ohne dass weitere Kosten entstehen.
§ 5.2 Die zulässige und die untersagte Nutzung der Dienste sind abschließend in der Nutzungsrichtlinie (Acceptable Use Policy) gemäß § 6 geregelt. Der Kunde stellt sicher, dass die von ihm genutzten Produkte und abrufbaren Inhalte nicht gegen gesetzliche Vorschriften verstoßen und keine Rechte Dritter verletzen. Bei Kenntnis von rechtswidrigen Inhalten oder Verstößen gegen § 6 kann BKKT die betroffene Leistung nach Maßgabe des § 6.7 sperren.
§ 5.3 Der Kunde stellt BKKT von allen Ansprüchen Dritter frei, die auf einem vom Kunden zu vertretenden Verstoß gegen die vorgenannten Pflichten beruhen, einschließlich der Kosten einer notwendigen Rechtsverteidigung im gesetzlichen Umfang.
§ 5.4 Der Vertrag kommt über das Online-Bestellsystem zustande: Mit dem Absenden der Bestellung über die Schaltfläche „Kostenpflichtig bestellen“ gibt der Kunde ein Angebot ab. Der Vertrag kommt mit der Bestätigung bzw. Bereitstellung durch BKKT zustande.
§ 5.5 Die Abwicklung der Bestellung und die Übermittlung der erforderlichen Informationen erfolgen per E-Mail, teilweise automatisiert. Der Kunde stellt sicher, dass die hinterlegte E-Mail-Adresse zutreffend und empfangsbereit ist.
§ 5.6 Soweit BKKT Programme und Lizenzen bereitstellt, erhält der Kunde für die Vertragsdauer ein Nutzungsrecht. Der Kunde hält die Lizenzbestimmungen der jeweiligen Anbieter ein.
§ 5.7 Räumt BKKT dem Kunden alleinige Administrationsrechte ein, ist der Kunde für Verwaltung und Sicherheit des Produkts selbst verantwortlich. Er installiert erforderliche Sicherheitssoftware, informiert sich über bekannt werdende Sicherheitslücken und schließt diese eigenständig.
§ 5.8 Der Kunde richtet sein Produkt so ein und verwaltet es so, dass Sicherheit, Integrität und Verfügbarkeit der Netze sowie Produkte, Software und Daten Dritter nicht gefährdet werden. Ergänzend gelten die Vorgaben der Nutzungsrichtlinie gemäß § 6.
§ 5.9 Der Kunde hat keinen Anspruch darauf, dass ihm während der gesamten Vertragslaufzeit dieselbe IP-Adresse, Hardware oder derselbe Standort zugewiesen bleibt. BKKT kann diese bei technischer, rechtlicher oder wirtschaftlicher Notwendigkeit ändern. Ein rechtlicher, technischer oder wirtschaftlicher Grund liegt insbesondere auch dann vor, wenn dies zur Abwehr von Angriffen, zur Einhaltung von Vorgaben der Vorlieferanten (z. B. der Anbieter von IP-Adressen und Netzkapazitäten) oder aufgrund behördlicher oder gerichtlicher Anordnungen erforderlich ist.
§ 6.1 Geltungsbereich und erfasste Nutzer. Diese Nutzungsrichtlinie regelt die zulässige Nutzung sämtlicher Dienste von BKKT, insbesondere KVM- und dedizierter Server (u. a. auf EPYC-, Ryzen- und Xeon-Basis), Webhosting und Webspace, Voice-/TeamSpeak-Server, Game-Server, Domains sowie Reselling- und verbundener Leistungen. Sie ist Bestandteil dieser AGB. Erfasst sind alle Personen, die die Dienste nutzen: der Vertragskunde selbst sowie sämtliche Dritten, denen der Kunde die Nutzung der Dienste ganz oder teilweise ermöglicht (z. B. Endkunden, Reseller-Kunden, Team-Mitglieder oder sonstige Unternutzer). Der Kunde ist verpflichtet, diese Nutzungsrichtlinie an alle von ihm autorisierten Nutzer weiterzugeben und deren Einhaltung sicherzustellen (siehe ergänzend § 9).
§ 6.2 Erlaubte Nutzung. Die Dienste dürfen für jeden rechtmäßigen Zweck genutzt werden, der mit dieser Richtlinie, den übrigen Bestimmungen dieser AGB und dem geltenden Recht im Einklang steht. Dazu zählen insbesondere der Betrieb von Websites, Anwendungen, Spiel- und Kommunikationsservern sowie die Speicherung und Verarbeitung eigener oder rechtmäßig überlassener Daten.
§ 6.3 Verbotene Nutzung. Untersagt ist jede Nutzung der Dienste, die gegen geltendes Recht verstößt, Rechte Dritter verletzt oder die Integrität, Sicherheit oder den Ruf der Infrastruktur von BKKT oder Dritter gefährdet. Verboten sind insbesondere:
a) Rechtswidrige Inhalte und Aktivitäten: die Speicherung, Verbreitung oder Zugänglichmachung rechtswidriger Inhalte, insbesondere von Darstellungen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen (CSAM), volksverhetzender, gewaltverherrlichender, extremistischer oder terroristischer Inhalte; die Verletzung von Urheber-, Marken- oder sonstigen Schutzrechten, einschließlich der unerlaubten Verbreitung geschützter Werke (Raubkopien, „Warez“); Betrug, Phishing, Identitätsdiebstahl sowie die Erstellung oder Verbreitung gefälschter Dokumente oder Zahlungsmittel.
b) Technischer Missbrauch: die Verbreitung von Schadsoftware (Viren, Trojaner, Ransomware) sowie der Betrieb von Command-and-Control-Servern für Botnetze; die Durchführung oder Ermöglichung von Denial-of-Service-Angriffen (DoS/DDoS), von Port-Scans, unbefugtem Eindringen oder sonstigen Angriffen auf fremde Systeme; der Versand unverlangter Massen-E-Mails (SPAM), der Betrieb offener Mail-Relays sowie Dienste zur Umgehung von Spam-Filtern.
c) Hochriskante und eingeschränkte Aktivitäten: der Betrieb von Diensten im Zusammenhang mit illegalem Glücksspiel, dem Handel mit illegalen Waren oder Substanzen sowie nicht lizenzierten Finanz- oder Kryptowährungsdiensten; Anonymisierungs- oder Proxy-Dienste, die vorwiegend der Verschleierung rechtswidriger Handlungen dienen; sowie sonstige Handlungen, die die Stabilität oder Sicherheit des Netzwerks von BKKT oder Dritter gefährden.
d) Krypto-Mining und Coin-Mining: Das Schürfen von Kryptowährungen (Krypto-Mining, Coin-Mining) sowie jede Form vergleichbaren ressourcenintensiven Minings ist auf sämtlichen Diensten ausdrücklich untersagt. Das Verbot gilt unabhängig davon, ob hierfür eine gesonderte Zustimmung eingeholt wurde, und erfasst auch ähnliche Aktivitäten, die in vergleichbarer Weise Rechen-, Speicher- oder Netzressourcen missbräuchlich beanspruchen.
§ 6.4 Rechtskonformität, Sanktionen und Exportkontrolle. Der Kunde verpflichtet sich, bei der Nutzung der Dienste sämtliche anwendbaren Gesetze und Vorschriften einzuhalten. Dies umfasst insbesondere das Recht der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union sowie – soweit einschlägig – geltende Export- und Sanktionsbestimmungen (u. a. der Europäischen Union, der Vereinten Nationen und der Vereinigten Staaten von Amerika). Die Dienste dürfen weder von Personen oder Organisationen, die einschlägigen Sanktions- oder Embargolisten unterliegen, noch zu deren Gunsten noch in oder zugunsten von mit einem umfassenden Embargo belegten Gebieten genutzt werden. Der Kunde sichert zu, nicht auf einer solchen Liste geführt zu werden und die Dienste nicht zugunsten sanktionierter Parteien einzusetzen.
§ 6.5 Verhinderung von Missbrauch, Betrug und schädlichen Inhalten. Der Kunde ergreift angemessene Maßnahmen, um einen Missbrauch der ihm überlassenen Dienste zu verhindern. Dazu gehören insbesondere die Absicherung der eingesetzten Systeme gegen unbefugten Zugriff, das zeitnahe Einspielen sicherheitsrelevanter Aktualisierungen sowie der verantwortungsvolle Umgang mit Zugangsdaten. Werden dem Kunden Anzeichen für Missbrauch, Betrug oder schädliche Inhalte auf seinen Diensten bekannt, hat er diese unverzüglich zu unterbinden und BKKT zu informieren. Das Verfahren für Missbrauchsmeldungen Dritter richtet sich nach § 7.
§ 6.6 Verantwortung für Dritte und Unternutzer. Ermöglicht der Kunde Dritten die Nutzung der Dienste, bleibt er BKKT gegenüber für deren Verhalten in vollem Umfang verantwortlich. Er stellt sicher, dass alle Unternutzer an Nutzungsbedingungen gebunden sind, die dieser Nutzungsrichtlinie mindestens entsprechen, und haftet für Verstöße seiner Unternutzer wie für eigenes Handeln. Ergänzende Regelungen zum Reselling enthält § 9.
§ 6.7 Überwachung, Durchsetzung und Maßnahmen. BKKT überwacht die Inhalte der Kunden nicht routinemäßig oder anlasslos und ist hierzu auch nicht verpflichtet. BKKT behält sich jedoch das Recht vor, bei konkreten Anhaltspunkten für einen Verstoß gegen diese AGB, aufgrund gesetzlicher oder behördlicher Verpflichtungen oder auf Grundlage begründeter Beschwerden Dritter (z. B. Missbrauchsmeldungen) tätig zu werden und die betroffenen Dienste zu überprüfen. Bei Verstößen gegen diese Nutzungsrichtlinie ist BKKT – je nach Schwere und unter Berücksichtigung der Verhältnismäßigkeit – berechtigt, insbesondere folgende Maßnahmen zu ergreifen: Verwarnung und Aufforderung zur Beseitigung des Verstoßes; Sperrung oder Entfernung einzelner Inhalte; vorübergehende Aussetzung (Suspendierung) des betroffenen Dienstes; vollständige Sperrung und außerordentliche Kündigung des Vertragsverhältnisses aus wichtigem Grund; sowie die Weitergabe von Informationen an zuständige Behörden, soweit gesetzlich vorgeschrieben oder zulässig. Bei schwerwiegenden Verstößen, insbesondere bei Gefahr für die Sicherheit der Infrastruktur oder bei offenkundig rechtswidrigen Inhalten, können Dienste auch ohne vorherige Ankündigung ausgesetzt werden.
§ 7.1 Missbrauchsmeldungen sowie Hinweise auf mutmaßlich rechtswidrige Inhalte können jederzeit an abuse-eu@benklinke.de gerichtet werden. Diese Adresse dient zugleich als elektronische Kontaktstelle für Nutzer im Sinne der Verordnung (EU) 2022/2065 (Digital Services Act – DSA). Die Kommunikation ist in deutscher und englischer Sprache möglich.
§ 7.2 Nach Eingang einer hinreichend begründeten Meldung über mutmaßlich rechtswidrige Inhalte prüft BKKT diese und ergreift, soweit erforderlich, geeignete Maßnahmen nach § 6.7 (insbesondere Sperrung oder Entfernung der betroffenen Inhalte). Der betroffene Kunde und der Meldende werden über die getroffene Entscheidung und deren wesentliche Gründe unterrichtet, soweit dies rechtlich zulässig und tatsächlich möglich ist.
§ 7.3 BKKT ist gesetzlich verpflichtet, Anordnungen zuständiger Justiz- oder Verwaltungsbehörden zum Vorgehen gegen rechtswidrige Inhalte oder zur Erteilung von Auskünften nachzukommen, und wird den Kunden hierüber informieren, soweit dies rechtlich zulässig ist.
§ 8.1 Bei außergewöhnlich hoher Auslastung (Traffic, Bandbreite, CPU-Ressourcen, Speicherzugriffe) kann BKKT einzelne Shared-Hosting-Leistungen einschränken, um den Betrieb für alle Nutzer sicherzustellen. Das gezielte Beeinträchtigen der Funktionsweise von Shared-Hosting-Leistungen kann zur Sperrung der betroffenen Dienste führen.
§ 9.1 Bietet der Kunde auf Grundlage der Leistungen von BKKT eigene Leistungen gegenüber eigenen Endkunden an (Reselling), so wird er ausschließlich im eigenen Namen und auf eigene Rechnung tätig. Zwischen BKKT und den Endkunden des Kunden kommt kein Vertragsverhältnis zustande.
§ 9.2 Der Kunde ist verpflichtet, seine Endkunden und sonstigen Unternutzer vertraglich auf Nutzungsbedingungen zu verpflichten, die dieser Nutzungsrichtlinie (§ 6) mindestens gleichwertig sind, und deren Einhaltung durchzusetzen. Der Kunde bleibt BKKT gegenüber für sämtliche über ihn zugreifenden Nutzer verantwortlich und haftet für deren Verstöße wie für eigenes Handeln.
§ 9.3 Der Kunde benennt BKKT auf Anforderung eine erreichbare Kontaktstelle für Missbrauchsmeldungen und bearbeitet an ihn weitergeleitete Meldungen unverzüglich. Kommt der Kunde einer berechtigten Aufforderung zur Beseitigung eines Verstoßes seines Endkunden nicht unverzüglich nach, kann BKKT die betroffene Leistung nach Maßgabe des § 6.7 selbst einschränken oder sperren.
§ 9.4 Soweit BKKT Leistungen von Vorlieferanten bezieht (insbesondere IP-Adressen, Netzkapazitäten, Rechenzentrumsleistungen), gelten deren Nutzungs- und Missbrauchsvorgaben ergänzend. Der Kunde stellt sicher, dass auch seine Endkunden diese Vorgaben einhalten.
§ 10.1 Bei der Beschaffung und Pflege von Domains wird BKKT im Verhältnis zwischen dem Kunden und der jeweiligen Vergabestelle ausschließlich als Vermittler tätig. BKKT hat auf die Domain-Vergabe keinen Einfluss und übernimmt keine Gewähr dafür, dass beantragte Domains zugeteilt werden, frei von Rechten Dritter sind oder dauerhaft Bestand haben. Es gelten ergänzend die Bedingungen des jeweiligen Vorlieferanten und der zuständigen Vergabestelle.
§ 10.2 Erteilt der Kunde bei Vertragsbeendigung keine klare Weisung zur Übertragung oder Löschung der Domain, kann BKKT die Domain nach Ablauf einer angemessenen Frist an die zuständige Vergabestelle zurückgeben oder löschen lassen.
§ 10.3 BKKT hinterlegt regelmäßig eine Kündigung zum Ablaufdatum der Domain, damit keine ungewollte kostenpflichtige Verlängerung erfolgt. Bei einer Verlängerung wird die Kündigung aufgehoben und zum neuen Ablaufdatum neu gesetzt.
§ 11.1 BKKT verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden nach Maßgabe der geltenden Datenschutzgesetze, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG). Einzelheiten zur Verarbeitung ergeben sich aus der Datenschutzerklärung, abrufbar unter bukkit-hosting.eu/privacy.
§ 11.2 Verarbeitet BKKT im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten, für die der Kunde datenschutzrechtlich Verantwortlicher ist (etwa Daten, die der Kunde auf den bereitgestellten Systemen speichert), erfolgt dies im Auftrag des Kunden. In diesem Fall schließen die Parteien einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. BKKT stellt hierzu auf Anforderung eine entsprechende Vereinbarung bereit; ohne wirksame Vereinbarung dürfen keine personenbezogenen Daten Dritter auf den Systemen verarbeitet werden, soweit hierfür eine Auftragsverarbeitung erforderlich ist.
§ 11.3 Der Kunde ist für die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung der von ihm eingestellten Daten sowie für die Erfüllung seiner eigenen datenschutzrechtlichen Pflichten (insbesondere Informations- und Nachweispflichten gegenüber seinen Endkunden) selbst verantwortlich.
§ 12.1 Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die Einzelheiten ergeben sich aus der gesondert bereitgestellten Widerrufsbelehrung (bukkit-hosting.eu/cancellation).
§ 12.2 Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag über die Erbringung von Dienstleistungen bzw. die Bereitstellung nicht auf einem körperlichen Datenträger befindlicher digitaler Inhalte vorzeitig, wenn BKKT mit der Ausführung erst begonnen hat, nachdem der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt und seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht mit Beginn der Ausführung verliert (§§ 356 Abs. 4, 356 Abs. 5 BGB).
§ 13.1 Der Kunde informiert BKKT unverzüglich über jede Änderung der für die Vertragserfüllung erforderlichen Daten. Er hält seine Zugangsdaten geheim und informiert BKKT unverzüglich, sobald er Kenntnis davon erlangt, dass Unbefugte Kenntnis vom Passwort erlangt haben.
§ 13.2 Der Kunde ist für die Sicherung der von ihm auf den Servern gespeicherten Daten selbst verantwortlich. BKKT ist zur Erstellung von Sicherungskopien nicht verpflichtet, auch wenn eine Backup-Funktion angeboten wird.
§ 13.3 Der Kunde beachtet ein etwaig vereinbartes Datentransfervolumen (Traffic). Der jeweils geltende Umfang sowie die Folgen einer Überschreitung (z. B. Drosselung) ergeben sich aus der jeweiligen Produkt- bzw. Bestellseite.
§ 13.4 E-Mail-Postfächer dürfen ausschließlich für die Abwicklung von E-Mail-Verkehr genutzt werden und nicht als allgemeiner Dateispeicher.
§ 13.5 Der Kunde haftet für sämtliche von ihm auf dem Produkt installierten Anwendungen Dritter sowie deren Auswirkungen im gesetzlichen Umfang.
§ 14.1 BKKT haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen, sowie für Schäden aus Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
§ 14.2 Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Eine darüber hinausgehende Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen.
§ 14.3 Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Fall der Übernahme einer Garantie bleibt unberührt.
§ 14.4 Der Kunde ist für die von ihm ins Internet gestellten Inhalte selbst verantwortlich. BKKT übernimmt hierfür keine Haftung. Bei Kenntnis von Rechtsverstößen kann BKKT die betroffenen Dienste sperren.
§ 14.5 BKKT haftet nicht für Ausfallzeiten und Umstände, die außerhalb des eigenen Einflussbereichs liegen (insbesondere höhere Gewalt oder Fremdverschulden).
§ 15.1 Im Rahmen von Sonderaktionen kann BKKT einzelne Produkte auf Lifetime-Basis anbieten (einmalige Zahlung, kein festes Ablaufdatum). Wird der Geschäftsbetrieb eingestellt, werden auch Lifetime-Produkte abgeschaltet; die Kunden werden mindestens 14 Tage vorher informiert.
§ 15.2 Wird ein Lifetime-Produkt für mindestens zwei Monate nicht genutzt bzw. nicht über das Kundenkonto aufgerufen, kann BKKT es nach vorheriger Ankündigung und Ablauf einer angemessenen Karenzzeit sperren und anschließend löschen. Nimmt der Kunde innerhalb der Karenzzeit Kontakt auf, bleibt das Produkt nutzbar.
§ 16.1 BKKT kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, soweit dies aus triftigem Grund (z. B. Änderung der Rechtslage, höchstrichterlicher Rechtsprechung oder der technischen bzw. wirtschaftlichen Rahmenbedingungen) erforderlich und für den Kunden zumutbar ist. Änderungen werden dem Kunden mindestens sechs Wochen vor ihrem Wirksamwerden in Textform mitgeteilt. Die Zustimmung gilt als erteilt, wenn der Kunde nicht innerhalb von sechs Wochen nach Zugang der Mitteilung widerspricht; hierauf wird BKKT in der Mitteilung gesondert hinweisen. Widerspricht der Kunde fristgerecht, wird das Vertragsverhältnis zu den bisherigen Bedingungen fortgeführt; beide Parteien bleiben zur ordentlichen Kündigung berechtigt.
§ 17.1 Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Aufenthaltsstaats des Verbrauchers gewährte Schutz nicht entzogen wird. Vertragssprache ist Deutsch.
§ 17.2 Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder hat er keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis Trier.
§ 17.3 BKKT ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (§ 36 Verbraucherstreitbeilegungsgesetz – VSBG).
§ 17.4 Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.